Natürliche Etretat

Cliffs

Die Alabasterküste verdankt ihren Namen den sich zwischen den Mündungen der Seine und der Somme über 140 km erstreckenden Kreidefelsen. Dabei sind die Klippen dieser Felsen in Etretat am malerischsten. Diese senkrecht aus dem Meer steigenden Felsklippen überraschen und beeindrucken den Besucher vor allem mit ihrer wilden und ein wenig kargen Schönheit.

Attention, les balades sous les falaises sont interdites, veuillez vous reporter à l'arrêté municipal.

La falaise d'Aval

naturelle_etretat_avalLa Porte d'Aval (zu deutsche: das Untertor) ist ein gewaltiger Kieselsteinbogen, der von den sich am Ende des Felsen brechenden Wellen geschaffen wurde.   Die 51 Meter hohe Nadel ist ein Zeugnis der geologischen Vergangenheit der Felsklippen von Etretat. Diese weltweit berühmt gewordene Nadel inspirierte zahlreiche Maler und Schriftsteller. Ist sie wirklich hohl und verbarg sie wirklich den Schatz der französischen Könige, der, wie im Roman von Maurice Leblanc „L’aiguille creuse“ berichtet, von Arsène Lupin entdeckt wurde ?

 

La Manneporte

Naturelle etretatAuf der anderen Seite, gegenüber der Porte d’Aval am anderen Ende des Strandes von Jambourg befindet sich die noch gewaltigere Manneporte. Guy de Maupassant behauptete, dass ein Schiff mit vollen Segeln hindurchsegeln könne.

 

 

La Courtine

Naturelle etretatAm Fuße der Manneporte befindet sich eine weite, kreisrunde Bucht „Le Petit Port“ (zu Deutsch: Kleiner Hafen). Auf den begrünten Böschungen entspringen kleine Quellen und die kalten Wasser stürzen in Wasserfällen – auch „Les Pisseuses“ (die Pisserinnen) genannt, hinunter. La Courtine: dies ist die sich steil vor uns aufrichtende und ins Meer ragende dicke Felswand, in die ein Durchbruch zum Strand von Tilleul getrieben wurde.

 

 

La Falaise d'Amont

Naturelle etretat La Falaise d'Amont am anderen Ende des Strandes hieß aufgrund der weit draußen vom Meer her sichtbaren weißen Kreide vor noch nicht ganz hundert Jahren noch la Falaise du Blanc-Trait (Klippe des weißen Striches).
Wohl ein jeder Besucher ist bei diesem Anblick einer Meinung mit Maupassant, der in seinem "Une vie", den Bogen von Aval mit feinsinniger Beobachtungsgabe mit einem seinen Rüssel ins Meer tauchenden Elefanten verglich. Nichts fehlt. Rüssel, Kopf, Ohren, Vorder- und Hinterbeine und selbst eine Sänfte für den Maharadscha auf dem Rücken .


 

Le Roc Vaudieu et l'Aiguille de Belval

Naturelle etretatRechts neben der Falaise d'Amont, am Ende des Strandes erhebt sich die sehr beeindruckende Aiguille de Belval (Nadel von Belval). Sie scheint sich nur durch ein Wunder des Gleichgewichts aufrecht halten zu können: Der von den Wellen angenagt Fuß wird nach und schmaler. Der Vaudieu-Felsen vermittelt den Anschein von inmitten eines Ruinenfeldes verbliebenen Mauerresten und ist Zufluchtsort für zahlreiche Lummen.

 

 

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